Freiheitlicher Akademikerverband
Freiheitlicher Akademikerverband

Eine solide (Aus- und Weiter-)Bildung ist die Grundlage für Wohlstand, Tugendhaftigkeit und Freiheit.

Entsprechend unserer Grundsätze und Ziele, sowie einer universellen Ausbildung im Sinne von Alexander Humboldt muss Bildung als Gemeingut für alle gleich, unabhängig der Herkunft und des sozialen Status, zugänglich und möglich sein.

„Eine Volkswirtschaft, die den Wert der Bildung außer Acht lässt, verspielt ihre Wettbewerbsfähigkeit. Wir brauchen ein Bildungssystem, das im internationalen Vergleich zu den Besten zählt.

Ebenso bedarf es einer Reform der Ausbildung von Lehrpersonen, der Auswahl des bestqualifizierten Lehrpersonals, einer Fokussierung auf die Bildungsaufgaben der Schule, einer autonomen Schulleitung, einer schlanken Verwaltung, laufender Schulungsmaßnahmen des Lehrpersonals, der Förderung von Neugier und einer guten Zusammenarbeit mit den Eltern.“

Forderungen:

Kindergärten

  • Ganztags Kinderbetreuungseinrichtungen sind auszubauen und zu fördern. Mit speziellen Augenmerkt auf die Förderung von Grundlagen im Sozialen Umgang und der Sprache.
  • Kooperationen mit lokalen Betrieben zur Bewusstseinsbildung und Implementierung von Gastreferenten (Ernährung, Bewegung, Kultur) sind zu intensivieren.
  • „Windelgruppen“ sind flächendeckend im ganzen Landesgebiet anzubieten.

Schulen

  • Schulen sind Lebensräume und sollen bautechnisch, energietechnisch und verkehrstechnisch Vorbild sein.
  • Pädagoginnen und Pädagogen müssen vor Ihrer Ausbildung besser über Ihren zukünftigen Beruf informiert werden. Schulpraktika vor der Ausbildung sind deshalb zu ermöglichen.
  • Das Landesdienstrecht für Pädagogen ist zu evaluieren.
  • Pädagoginnen und Pädagogen sind wichtige Begleiter unserer Kinder. Sie sind Vorbilder und Ausbildner. Die allgemeine Anerkennung der nachhaltigen Leistungen für unsere Gesellschaft und der Stellenwert des „Lehrerberufes“ muss wieder gesteigert werden.
  • Der Landesschulrat ist zu entpolitisieren und zu verkleinern.
  • Der Posten des Vizepräsidenten ist abzuschaffen.
  • Schulleiter sind nur nach ihrer Eignung zu beurteilen und auszuwählen. (Nicht nach parteipolitischen Kriterien).
  • Schulleiter sollen nur auf Zeit, für fünf Jahre bestellt werden. Wiederholte Kandidaturen sind zulässig.
  • Die Schulautonomie ist auszubauen. Insbesondere ist die Kooperationen mit lokalen Betrieben zur Bewusstseinsbildung und Implementierung von Gastreferenten (Ernährung, Bewegung, Kultur, Wirtschaft) zu intensivieren.
  • Öffnung von Schulen für Vereinsaktivitäten und Weiterbildungsseminaren. (Sporthallen und Klassenräume)

Lehrlinge

  • Einrichtung eines Landeseigenen Lehrlings-Colleges für Lehrlinge im Landesdienst, offen auch für Lehrlinge in den Gemeinden und landeseigenen Betrieben.
  • Förderung von Lehrlingsweiterbildungsmaßnahmen speziell für KMUs die sich in ARGEs zur Lehrlingsweiterbildung zusammenfinden.
  • Berufsschulleiter sind nur nach ihrer Eignung zu beurteilen und auszuwählen. (Nicht nach parteipolitischen Kriterien).
  • Berufsschulleiter sollen nur auf Zeit für fünf Jahre bestellt werden. Wiederholte Kandidaturen sind zulässig.
  • Betriebe die sich um die Lehrlingsausbildung verdient gemacht haben sind besonders zu unterstützen und zu fördern.
  • Das Land Salzburg soll sich für eine Optimierung der Ausbildungspläne, besonders um eine Liberalisierung der Durchrechnungszeiten im touristischen Bereich, einsetzten.
  • Betriebe, besonders KMUs und EPUs, die neue Lehrstellen schaffen sind gesondert zu fördern.
  • Das Land Salzburg soll eine Lehrlingsoffensive starten und sich in Zukunft als Ausbildungsleitbetrieb positionieren.

Förderung:

  • Die Hochbegabtenförderung ist auszubauen. (adäquat der Talente OÖ)
  • Die Sonderpädagogische Förderung ist auszubauen.
  • Talente–Scouts sind landesweit auszubilden und einzusetzen um flächendeckend Talente im sportlichen, körperlichen und geistigen Bereich zu finden und zu fördern.
  • Bildungsberater sollen installiert werden, um im Primar- und im Sekundarbereich I, mittels Potentialanalysen den Schülerinnen und Schülern individuelle Bildungswege aufzeigen zu können.

Migranten

  • Um eine bessere Grundausbildung zu ermöglichen sind Migranten zuerst in den Grundlagen ihrer Muttersprache zu unterrichten, um dann besser und leichter den allgemeinen Unterricht in Deutsch folgen zu können.
  • Im Sinne des Diversity-Gedankens ist nicht nur den heimischen Schülerinnen und Schülern die Kultur der Migranten näher zu bringen, sondern speziell den Migranten bzw. den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, ist die Salzburger Kultur und ihre Kulturgüter näher zu bringen um ein gemeinsames miteinander zu fördern.

Tertiärbereich

  • Das Land Salzburg soll sich zu den Universitäten und den Fachhochschulen bekennen.

Erwachsene

  • Das Land Salzburg soll sich zur Notwendigkeit des Lebenslangen Lernens bekennen.
  • Der Bildungsschek des Landes ist zu evaluieren und für KMUs zu erweitern.
  • Im Sinne der Förderung von KMUs und EPUs sind kleine Bildungsinstitute und selbstständige Trainer und Coaches für die Angebote des Bildungsscheks mit einzubinden.
  • Für Mütter in Karenz soll ein kostenloses Weiterbildungsprogramm mit betreuten Selbststudium (ECDL, EBCL, usw.) zur Verfügung gestellt werden.
  • Jede Förderung (materiell und ideell) der Aus- und Weiterbildung unterstützt sowohl den individuellen Wohlstand als auch die Wirtschaft generell, und entlastet langfristig sowohl das Arbeitsmarktservice als auch das Sozialbudget.

Bernhard Erich Wagner, MBA

Aktuelle Themen

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Wir suchen Salzburger Bürger, die es sich verdient haben, geehrt zu werden und nicht nur in Chroniken Erwähnung finden, sondern die im hier und jetzt sowie im Alltag omnipräsent sind. Aus diesem Grunde haben wir diese Initiative gestartet, um Bürger die sich eine substanzielle Ehrung verdient haben, zu suchen und zu finden. Initiative ehrenhafter Bürger

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